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27.08.09 Neuer Produktionsstandort
Die HASSLACHER NORICA TIMBER Gruppe übernimmt 120 Mitarbeiter am Standort Preding und startet mit 1.9.2009 mit der neu gegründeten HASSLACHER PREDING Holzindustrie GmbH
HASSLACHER NORICA TIMBER Gruppe, die seit Eröffnung des Ausgleichsverfahrens einen wesentlichen Beitrag zur Fortführung geleistet hat und bereits vorübergehend in der Geschäftsführung des Standortes Preding vertreten war, hat mit den Gläubigern ein Weiterführungs- und Sanierungskonzept ausgearbeitet. In einer neuen Gesellschaft, der HASSLACHER PREDING Holzindustrie GmbH, die am 1. September 2009 ihr operatives Geschäft aufnimmt, werden die derzeit rund 120 Mitarbeiter übernommen.
Am Standort Preding wird die Produktion weiterer 30.000 m3 Hobelware, 30.000 m3 zuggeprüftes Konstruktionsvollholz (GLT), 700.000 Stück Paletten und an die 20.000 t Pellets geplant. Eine Wiederaufnahme des Sägebetriebes für die Eigenversorgung wird derzeit noch geprüft. Die Geschäftsführung übernimmt vorerst Christoph Kulterer, CEO der HASSLACHER NORICA TIMBER Gruppe. „Wir freuen uns, dass wir relativ schnell eine Einigung erzielen konnten und so wichtige Arbeitsplätze absichern können. Für unsere Unternehmen sehen wir mit diesem Schritt sinnvolle Synergien in der Weiterverarbeitung. Preding wird ein wichtiger Produktionsstandort innerhalb unserer Unternehmensgruppe sein und Logistikdrehscheibe für den Baumarktsektor bleiben“, so Christoph Kulterer.
Ebenso übernommen wird das russische Tochterunternehmen MADOK mit einer Jahreseinschnittkapazität von ca. 200.000 fm.
HASSLACHER NORICA TIMBER
Mit dem neuen Standort in Preding beschäftigt die Unternehmensgruppe rund 500 Mitarbeiter in Österreich und plant einen Jahresumsatz von rund € 160 Millionen. HASSLACHER NORICA TIMBER zählt zu den größten Holzindustriebetrieben Österreichs. Die Sägewerke in Sachsenburg, Arnoldstein und Liebenfels weisen eine Jahreseinschnittkapazität von rund 1.000.000fm auf. Der Standort Sachsenburg und Firmenzentrale der Gruppe umfasst außerdem ein Hobelwerk, ein Leimholzwerk und zwei Biomasse Kraftwerke. In dem Familienbetrieb mit über 100 jähriger Tradition werden u.a. Schnittholz, Brettschichtholz (BSH), stabverleimte Wand- und Deckenelemente, Fertigfassaden und Bioenergie erzeugt. Seit Jänner 2009 ist Hasslacher auch an der Schalungsplattenproduktion des slowenischen Unternehmens LIP Bohinj beteiligt. Der Exportanteil der Gruppe liegt bei 75%, wichtigste Exportmärkte sind Italien, Deutschland, Japan, Spanien und die Levante.







